Relativity

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relativity
Von den Machern von “Thirtysomething” (“Unsere besten Jahre”,WDR), “my so-called life” (“Willkommen im Leben”, RTL2) und “Once and Again” (VOX) kam 1996/97 die neue Twen-Serie “relativity”. Auch diese Serie zeigt, daß Fernsehen in den 90′ern nicht nur noch aus Reality-TV und Sitcoms bestehen muß. Doch wie auch schon “My So-Called Life” konnte diese neue Serie vom Erfolgsduo Herskovitz/Zwick (”Shakespeare in Love”) nicht an die Quotenerfolge von “30something” anschliessen. Die Serie wurde nach 17 Episoden abgesetzt. Leider scheint anspruchsvolles Fernsehen vor allem in den USA keine Einschaltquoten zu bringen.

Inhalt
Im wesentlichen geht es in “beziehungsweise” um eine Frau zwischen zwei Männern: einem, mit dem sie schon seit Ewigkeiten zusammen ist, und der sie abgöttisch liebt und einem anderen, den sie erst vor einigen Tagen kennengelernt hat, dem sie sich aber sofort seelisch verbunden fühlt. In dieser Zwickmühle steck Isabel Lukens. Ihre Gefühlsverwirrungen
und der Versuch, die Liebe auf den ersten Blick in den Alltag zu retten, stehen im Mittelpunkt dieser romantischen Komödie.

Isabel Lukens (Kimberly Williams) ist eine schöne, intelligente 24-jährige Frau aus Los Angeles, die nach Rom geflüchtet ist, um über den Heiratsantrag ihres Verlobten Everett Moreland (Gaststar Randall Batinkoff) zu entscheiden. Während ihrer Sightseeing-Tour trifft sie Leo Roth (Davis Conrad), ebenfalls aus Los Angeles. Er ist zur Zeit in Rom, um zum einen seinen 26. Geburtstag zu feiern und zum anderen, um nach dem Tod seiner Mutter eine Perspektive im Leben zu finden.

Isabel und Leo fühlen sich tief miteinader verbunden und verbringen einige intensive, romatische und wilde Tage in Rom, während denen sie sich beide ineinader verlieben. Hin- und hergerissen zwischen dieser neuen, unleugbaren Verbindung zu Leo und der bereits lang andauernden Beziehung mit Everett, entscheidet sich Isabel schliesslich dazu, mit Leo Schluß zu machen und den Heiratsantrag von Everett anzunehmen Isabel kommt zu ihrer Familie nach Hause. Ihr Vater, David Lukens (DeYoung), ist gleichzeitig ihr Boss bei dem Los Angeles Magazin “Epicenter”.

Ihre Mutter Eve Lukens (Trainor), das emotionale Zentrum der Familie, hat wieder das Studium aufgenommen, vielleicht um ihre Mid-Life-Krise zu überwinden. Die jüngere Schwester Jennifer (Poppy Montgomery) ist eine künstlerische, hippe 21-jährige und die ältere Schwester Karen Lukens Nichols (Adams) verbringt mehr Zeit mir der Familie, seit ihr arbeitssüchtige Ehemann ständig im Büro ist.

In der Zwischenzeit hat Leo Probleme mit seiner eigenen Familie. Sein Bruder Jake (Devon Gummersall, “My so-called Life”) ist depremiert und hat sich seit dem Tod der Mutter zuürckgezogen. Leo kommt zurück und muß erfahren, daß Jake in der High School mehrmals gefehlt hat. Nach einigen Auseinadersetzungen mit seinem Vaterm Barry Roth (Schiff), der mit der Vaterschaft nicht zurechtkommt, akzeptiert Leo schließlich, daß er die Elternrolle für Jake übernehmen muss. Weitere Familienmitglieder des Roth-Clans sind Leo’s Schwester Rhonda (Edelstein) und Großvater Hal (Robert Katims). Leo’s bester Freund, Doug (Goldberg, “friends”) unterstützt ihn und gibt ihm Ratschläge.

Obwohl Isabel ihre Beziehung weiterhin verleugnet, ist die Anziehung zwischen beiden zu stark zum widerstehen. Sie muß die Wahrheit akzeptieren: Leo ist ihr wahrer Seelenpartner und sie mu&szlig einen netten Weg finden, um ihre Verlobung mit Everett aufzubrechen. Die Serie wird weiter die wachsende Beziehung zwischen Leo und Isabel verfolgen, wie sie gegenseitig ihr Leben verändern und welchen Einfluß das auf ihre Familien hat.

Die Macher
Produziert wurde diese Serie von Twentieth Century Fox Television in Zusammenarbeit mit der Bedford Falls Company
im Auftrag von ABC in den Jahren 1996/97. Bedford Falls ist vor allem bekannt als Co-Produktionsfirma hinter “Shakespeare in Love”.

Marshall Herskovitz und Edward Zwick waren ausführende Produzenten, Jason Katims und Regisseur Mark Piznarski waren mit-ausführende Produzenten.

Original Air-Dates:
Die Serie lief in den USA von September 1996 bis April 1997

Ausstrahlung in Deutschland:
Es war zunächst nur ein kurzer Auftritt: Die US-Serie “relativity” wurde im deutschen Fernsehen im April 1998 zum ersten Mal ausgestrahlt. Bereits nach fünf Folgen setzte der Sender VOX die wöchentliche Ausstrahlung von relativity zur Primetime wieder ab und begründete dies mit mangelnder Zuschauerresonanz. Bis Ende April’98 wurden die restlichen 12 Folgen um 7:00 Uhr morgens jeden Samstag ausgestrahlt. Dieser Sendeplatz war über ASTRA jedoch damals nicht zu empfangen.

Ab dem 23. Februar 2000 strahlte VOX die Serie erneut aus - täglich gegen 12:50 Uhr. Und dann noch mal ab Anfang November 2000, werktäglich um 9:00 Uhr. Ende November 2000 startete auf VOX auch die neue Bedford Falls Serie “Once and Again”, gleichzeitig liefen die Rechte von VOX an der Serie “relativity” mit dem Jahreswechsel und viermaliger Ausstrahlung aus.

Termine:
vom 3. Januar 1998 bis 7. Februar 1998 jeden Samstag auf VOX, 19:15
vom 14. Februar 1998 bis 25. April 1998 jeden Samstag auf VOX, 7:00
vom 23. Februar 2000 bis 16. März 2000 jeden Werktag auf VOX, 12:50
vom 3. November 2000 bis 24. November 2000 jeden Werktag auf VOX, 9:00

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